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    Reisekrankheiten in Thailand

    Jetlag

    Beginnen Sie Ihre Thailand Reise ruhig

    Lassen Sie Ihre ersten Tage in Thailand ruhig angehen

    Als „Jetlag“ wird eine durch den Langstreckenflug verursachte Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus bezeichnet. Während Ihres Flugs überqueren Sie mehrere Zeitzonen, wodurch Ihre “biologische Uhr” etwas durcheinander gebracht wird. Durch den Jetlag können Sie sich in den ersten Tagen am neuen Ort etwas benommen oder müde fühlen. Sobald sich Ihr Körper erholt und an den neuen Biorhythmus gewöhnt hat, geht es wieder bergauf.

    Wie kann man den Jetlag eindämmen kann

    Trinken Sie im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol. Verlangen Sie zudem in den ersten Tagen nach Ihrer Ankunft nicht zu viel von sich. Außerdem ist es sinnvoll, sich nach der Ankunft in Bangkok trotz Müdigkeit nicht gleich schlafen zu legen, sondern bis zum Einbruch der Dunkelheit zu warten und dafür an diesem ersten Abend ein wenig früher ins Bett zu gehen. So gewöhnen Sie sich schneller an den neuen Schlafrhythmus. Vor Ihrem Hinflug können Sie Ihren Körper auch schon langsam an die Umstellung gewöhnen, indem Sie einige Tage vor dem Flug zwei bis drei Stunden früher ins Bett gehen. Gönnen Sie sich doch eine traditionelle Thai-Massage, um sich nach dem Flug zu entspannen. Beachten Sie, dass Sie Ihre Kleidung während einer Thai-Massage anbehalten.

    Diarrhoe

    Das scharfe Essen in Thailand kann Reisekrankheiten wie Durchfall verursachen

    In thailändischem Essen unverzichtbar: Chili

    Veränderung des Klimas und der Nahrung (besonders bei scharfem Essen) können Ihren Magen-Darm-Trakt durcheinander bringen. Solange dies nur mit Durchfall ohne weitere Nebenerscheinungen einhergeht, können Sie sich am besten ein wenig Ruhe gönnen und viel trinken. Wenn Sie reisen, können Sie auch Loperamide einnehmen. Dies legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht häufig zum WC können. Sollte die Diarrhoe länger als zwei Tage anhalten oder Nebenerscheinungen wie Fieber und Blut im Stuhl bestehen, nehmen Sie dann Kontakt mit einem Arzt auf. Die medizinischen Einrichtungen, vor allem in Bangkok, sind im Allgemeinen sehr gut.

    Hautversorgung und Sonnenstich

    Eine typische Reisekrankheit in Thailand ist der Sonnenbrand

    Denken Sie beim Sonnenbaden und Schnorcheln an ausreichend Sonnenschutz

    Kleine Wunden sind in den Tropen etwas ernster zu nehmen. Beobachten Sie diese, desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster darauf. Kratzen Sie Mückenstiche nicht auf. Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten. Wenn Sie schnell Hautirritationen bekommen, sollten Sie Kleidung aus Baumwolle oder Leinen tragen, denn darin schwitzt man nicht so schnell. Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände nach dem Toilettenbesuch und beißen Sie lieber nicht auf Ihre Nägel.

    Sorgen Sie immer für einen hohen Sonnenschutzfaktor bei der Sonnenmilch und cremen Sie diese auf jede unbedeckte Hautstelle, auch in der Regensaison. Viele Reisende beenden Ihre Thailand Tour auf den südlichen Inseln. Schnorcheln mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose sind nicht ungewöhnlich. Die Sonne ist unglaublich stark am Äquator, auch wenn es bewölkt ist. Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut o.ä. und eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine Flasche Wasser dabei haben. Das ist besonders wichtig, wenn Sie in die Natur oder zum Trekking gehen und es keine Möglichkeit gibt, so schnell neues Trinkwasser zu kaufen. Vermuten Sie einen Sonnenstich (bei Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen): trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und ruhen Sie sich dort einige Zeit aus.

    Im Khao Yai Nationalpark bekommen Sie Stulpen zum Schutz vor Zecken

    Gut ausgerüstet und geschützt durch den Khao Yai Nationalpark

    In der Trockenzeit besteht ein geringes Risiko in den Wäldern und Nationalparks von einer Zecke gebissen zu werden. Kontrollieren Sie morgens und abends Ihren Körper auf Zecken, vor allem in den Kniekehlen und an der Oberschenkelinnenseite. Sollten Sie eine finden, ziehen Sie das Tier nicht mit etwas Alkohol heraus, sondern benutzen Sie am besten eine Zeckenpinzette (in allen Apotheken erhältlich) oder gehen Sie vor Ort zum Arzt. Sollten Sie eine kreisförmige Rötung nach einem Besuch eines Waldgebiets bekommen, gehen Sie damit sofort zum Arzt.

    Durch Mücken übertragene Krankheiten

    Malaria in Thailand

    Mit einem Netz und Spray können Sie sich gegen Mücken und Malaria schützen

    Auch in einfacheren Unterkünften sind Mückennetze vorhanden

    Malaria kommt in Thailand immer noch vor, ein großes Problem ist es jedoch nicht mehr. Wenn, dann besteht ein kleines Risiko in den nördlichen Grenzgebieten und auf der Insel Koh Chang. Daher ist es trotzdem wichtig risikobegrenzende Maßnahmen zu treffen. Dazu gehören u.a. abends die Arme, Beine und Füße mit Kleidung zu bedecken, sich mit einem DEET-haltigen Antimückenmittel einzusprühen und ein Mückennetz zu benutzen. Das Mückennetz können Sie bspw. mit einem mückentötenden Mittel imprägnieren. Nehmen Sie für die richtige Prophylaxe auch Kontakt mit den medizinischen Instanzen in Ihrer Umgebung auf. Dann sollte das Risiko für Malaria weitestgehend minimiert sein.

    Dengue-Fieber

    Auch Dengue-Fieber wird durch den Stich von infizierten Mücken übertragen. Eine Impfung oder medikamentöse Prophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber kann in ganz Thailand auftreten. Sie sollten daher die gleichen risikobegrenzenden Maßnahmen wie für Malaria treffen.

    Japanische B-Encephalitis

    Durch gute Kleidung ist man vor Mückenstichen und Krankheiten in Thailand gut geschützt

    Trekking zu einem Wasserfall im Dschungel Nordthailands

    Diese Krankheit wird auch durch Mücken übertragen. Hier können Sie also auch dieselben Vorsorgemaßnahmen wie bei Malaria und Dengue-Fieber treffen. Für mehr Informationen wenden Sie sich an Ihren Arzt. Gegen die Japanische B-Encephalitis gibt es einen Impfstoff. Diese Impfung wird empfohlen, wenn Sie länger als sechs Monate nach Asien reisen wollen.

    Zika-Virus

    Der Zika-Virus wird von Stechmücken übertragen und geht mit Grippe-ähnlichen Symptomen sowie Hautausschlag oder Entzündungen der Augenbindehaut einher. In einigen wenigen Fällen ist bei Neugeborenen eine geistige Behinderung aufgetreten, wenn die Mutter zuvor am Zika-Virus erkrankt war. Der ursächliche Zusammenhang ist zwar nicht eindeutig bewiesen, dennoch sollten Schwangere auf nicht unbedingt nötige Reisen in die betroffenen Gebiete verzichten.

    erlebe-thailand hat sich bemüht, die Korrektheit der Informationen zu landestypischen Krankheiten in Thailand zu gewährleisten. Wir empfehlen Ihnen auch selbst Kontakt mit einem Arzt oder mit einer anderen medizinischen Instanz aufzunehmen, die auf dem Gebiet der Tropenmedizin Sachkenntnis hat. So erhalten Sie den aktuellen Stand der Informationen.