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Die Stadt Chiang Mai
Die "neue ummauerte Stadt" Fast alle Bausteine und Thailandreisen in Nordthailand starten und enden in dieser Stadt. Chiang Mai wird auch die „Rose des Nordens“ genannt und viele Thailandreisende bleiben länger in dieser relativ kühlen Stadt, als sie eigentlich geplant hatten. Chiang Mai kombiniert sozusagen die kulturellen Vorteile von Bangkok ohne dessen Nachteile. Chiang Mai ist kulturell gesehen sehr interessant, denn es gibt innerhalb der Stadtmauern mehr als 300 Tempel. Sie können an allerlei Kursen teilnehmen, wie Kochkurse, Sprachkurse für Thai, Yoga, Meditation, Tai Chi (Chinesische Kampf-, Bewegungs- und Gesundheitslehre) und natürlich auch an Kursen für traditionelle thailändische Massagen. Schauen Sie sich dazu auch unseren Baustein Chiang Mai entdecken an. Weiterhin gibt es in Chiang Mai bedeutend weniger Verkehr als in Bangkok, obwohl Chiang Mai mit der modernen Zeit mitgegangen ist. Der Verkehr ist ruhig zu nennen, obwohl er nicht mehr dörflich ist. Die Stadt ist übersichtlich und sogar einfach mit dem Fahrrad zu besichtigen. Die regionale Regierung hat sich bemüht, den ursprünglichen Charakter der Stadt zu erhalten. Dies resultierte 1991 in einer Baubegrenzung: innerhalb von 93 Metern um einen Tempel darf kein Hochbau mehr stattfinden, womit bei einer so hohen Anzahl von Tempeln beinahe das gesamte Stadtgebiet vor Hochhäusern geschützt ist.
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Geschichte Chiang Mai
Im 14. und 15 Jahrhundert war diese Stadt die Hauptstadt des „Lan Na Thai“-Königreichs (wortwörtlich: „Millionen Thailändischer Reisfelder“) und sie bildete das ökonomische, politische und religiös-kulturelle Zentrum Nordthailands. Im Jahr 1447 wurde das achte Weltkonzil des Theravada Buddhismus in Chiang Mai abgehalten. Der Tempel (Wat = Tempel) Ched Yod soll extra dafür errichtet worden sein.
Noch immer ist Chiang Mai ein wichtiges Zentrum auf vielen Gebieten. Auch das Kunstgewerbe hat sich in und um die Stadt auf ein hohes Niveau entwickeln können. Dies zeigt sich in prächtigen Holzschnitzarbeiten und Wandmalereien, die beinahe in jedem „Wat“ zu besichtigen sind. Auch wird um Chiang Mai herum lebhaft Silber bearbeitet, getöpfert und fleißig Schalen hergestellt und Stoffe gewebt. Das Dorf Bo Sang, 9 km von der Stadt entfernt, hat sich auf die Herstellung von Papier und seidenen Sonnenschirmen spezialisiert.
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Shoppen in Chiang Mai
An Handelsgeist fehlt es auch den Menschen in Nordthailand nicht. Die Verkäufer kennen ihre Talente und probieren, für einen mehr oder weniger guten Preis allerlei Handelsware an arglose Westliche loszuwerden. Auf dem Abendmarkt in Chiang Mai können Sie mit etwas Verhandlungsgeschick und -geduld viele Schnäppchen erstehen. Die Preise hier sind besonders niedrig: unsere Erfahrung nach ist das Feilschen hier viel erfolgreicher als in Bangkok. Aber wie immer heißt es aufpassen: die Seide, die verkauft wird, ist nicht immer echte Seide und das Silber nicht immer so hochwertig wie man hofft. Doch sind die Menschen nicht aufdringlich und die Atmosphäre ist gut.
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Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai
Abgesehen vom Abendmarkt und den Handwerksdörfern in der Umgebung von Chiang Mai gibt es ein paar Tempel in der Stadt, die Sie nicht verpassen dürfen. Wir nennen Ihnen hier zwei, die innerhalb des ummauerten Teils der Stadt sind:
Der Wat Phra Sing hat eine prächtige wihara (eine große Halle, in der Mönche und Laien sich Predigen anhören) mit einer Treppe, die links und rechts umsäumt ist von Nagas (mythische Schlangen mit Drachenköpfen). Im Tempel können Sie ein besonderes Buddhabildnis bewundern: den Pra Sing, (Löwenbuddha). Seine Herkunft ist ungewiss. Das Bildnis ist, wie es sich für so ein wichtiges Buddhabildnis gehört, kreuz und quer durchs Land geschleppt worden. Vergessen Sie nicht, sich die Wandmalereien, datierend aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, anzusehen. Sie vermitteln ein treffendes Bild vom thailändischen Leben aus dieser Periode.
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Der Wat Chiang Man ist der älteste Tempel der Stadt. Er wurde vom Gründer der Stadt, Phaya Mengrai, im Jahr 1296 gestiftet. Leider gibt es keine Gebäude mehr aus dieser Zeit; die Chedi (Stupa) aus dem 15. Jahrhundert ist wahrscheinlich ein Replik. Dieser Tempelkomplex ist - genauso wie der Wat Phra Singh - gekennzeichnet durch nordthailändische Tempelarchitektur: es gibt eine „Bot“ (Hauptheiligtum des Tempelkomplexes, in dem u.a. Zeremonien abgehalten werden, in Nordthailand übrigens „Sim“ genannt), massive teakhölzerne Pfeiler und eine Sammlung bronzener Statuen innerhalb der Bot. In der „Wihan“ (eigenes Heiligtum für Statuen) rechts vom Bot befinden sich noch zwei Statuen: ein kristallener sitzender Buddha, der etwa 10 cm hoch ist, der Phra Satang Man und der Phra Sila, ein marmorner, stehender Buddha.
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Lernen Sie Chiang Mai kennen, starten Sie von hier aus eine Trekkingtour durch den Norden Thailands oder reisen Sie mit dem Mietwagen zum Goldenen Dreieck. Hier kommen Sie zur
Übersicht der Bausteine in Nord-Thailand.