Home > Reise wählen > Bausteine > Zentral-Thailand > Thai Landleben

Thai Landleben


Homestay bei einer thailändischen Familie bei Kopet

Dieser Baustein ist genau das richtige für Reisende, die die Menschen, das Leben, die Gewohnheiten und Traditionen auf dem ruhigen “platten” Land von Thailand kennen lernen wollen. Sie schlafen und leben bei einer Gastfamilie, im Dorf bei Kopet in der ruhigen Isaan-Provinz.

Erleben Sie die herzerwärmende Gastfreundlichkeit der Thai auf dem Land und erkunden Sie das Dorf in dem die Menschen es übrigens toll finden eine “Weißnase” kennen zu lernen. Im Dorf werden Sie von Ihrer englischsprachigen Gastmutter begleitet und machen mit Ihrem Gastvater einen Ausflug zur naheliegenden Tempelstadt Phimai.
Reisedauer 3 Tage/ 2 Nächte
Start täglich
Übernachtungen In charakteristischer Thai-Wohnung bei einer Gastfamilie, Gemeinschaftsdusche Dusche/WC;
Unterkunft
Komfort 2
Reisekosten € 197,- p.P. bei 2 Personen Inklusive Transfer, Übernachtungen mit Frühstück, 2x Dinner und genannten Ausflüge mit englischsprachigem Guide
Transport Transfer bei Ankunft und Abreise Exklusive Bus nach und von Sida, weitere Mahlzeiten, Ausflüge und Eintrittsgelder.

Tag 1 Ankunft in Sida und Spaziergang in Kopet

Dieser Baustein startet in Sida. Von Bangkok oder Ayutthaya aus liegt dieser Ort ca. 5 Stunden Fahrt im Osten. Mit den Anweisungen von unserem örtlichen Partner kommen Sie mit dem öffentlichen Bus gegen Mittag an. In Sida werden Sie abgeholt und von Ihrem Gastvater ins 20 Minuten entfernte Kopet gebracht, einem Dorf mit 800 Einwohnern, wo Sie die kommenden Tage verweilen werden.

Sie übernachten in einem Haus am Rand des Dorfs, gegenüber von einem kleinen See. Wenn Sie sich eingerichtet haben, machen Sie mit Ihrer englischsprachigen Gastmutter einen Spaziergang durch das Dorf. Was Sie sehen, hängt von der Jahreszeit ab, in der Sie hier sind. Drei Monate pro Jahr fällt hier Regen, die übrige Zeit ist es trocken und heiß. Die Bewohner leben vom traditionellen Landbau mit Reis, Mais und anderen Gewächsen und haben eine kleine Herde Kühe. Es gibt ebenfalls viele Bäume voller Seidenraupen.

Der Spaziergang führt entlang des Dorftempels zu einer Schule und einem Haus in dem Seide gewebt wird. Überall werden Sie freundlich empfangen und eingeladen einen Blick hinein zu werfen. Als wir hier waren, saß eine Gruppe Frauen (mit Lockenwicklern) zusammen und setzte säckeweise Scharniere zusammen. In der Trockenzeit eine gute Beschäftigung, um an etwas Geld zu kommen. Da Ihre Gastmutter Englisch spricht, können Sie Fragen stellen und mit den "locals" ins Gespräch kommen. Nach dem Spaziergang genießen Sie auf der Veranda Ihres Homestays die untergehende Sonne. Abends wird ein traditionelles Isaan-Essen bereitet. Sie essen zusammen und falls im Dorf noch etwas los ist, gehen Sie auch dort mit hin. Wir waren diesen Abend auf der “froghunt” (Froschjagd) mit den lokalen Bewohnern.

Tag 2 Schulbesuch und Ruine von Phimai

Während die Sonne über dem See aufgeht, beginnt Ihr Tag mit einem Frühstück auf der Veranda Ihrer Gastfamilie. Gegen 09:00 Uhr laufen Sie Richtung Schule. Offiziell sitzen hier 120 Kinder – in Wirklichkeit sind es aber viel weniger. Wenn der Beamte vorbeikommt um nachzusehen, werden von allerlei Schulen Kinder mobilisiert und in die Klasse gesetzt, so dass die Schule mehr Geld kriegt. Es ist eine Ehre Ausländer zu empfangen und Sie dürfen Ihren Namen in eine Art Gästebuch schreiben. Auch das bekommt der Beamte zu sehen, da Ausländer bedeuten, dass die Schule gut unterhalten werden muss. Sie dürfen auch in die Klassen schauen. Tipp: Fragen Sie die Kinder nach dem Lied über den Elefanten (Chang chang chang non kehin chang lupao...) sehr witzig, das kennen hier alle.

Danach fahren Sie mit Ihrem Gastvater Jim in einer Stunde zur Ruinenstadt Phimai. Wenn Sie wollen, können Sie sich zusammen die Ruinen ansehen. Jim kann Ihnen viel über die Geschichte dieser mysteriösen Tempelstadt und der Skulpturen erzählen.
Während der Khmerzeit gab es von Phimai eine direkte Verbindung zur Hauptstadt Angkor (in Kambodscha). Die Khmer haben ihren heiligen Plätzen mit einem besonderen Gefühl für Stil eine Form gegeben. Die Tempel sind eine Ehrbietung an die Hindu-Gottheiten und Stämme aus dem 9. Jahrhundert, lange bevor der Buddhismus in Thailand eingeführt wurde.

So wie viele Hindu-Tempel sind die versammelten Gebäude ein Symbol für die Hindu-Welt mit dem höchsten Turm als Vergegenwärtigung des heiligen Bergs. In späteren Jahrhunderten wurden den Tempeln und Skulpturen buddhistische Elemente hinzugefügt, die auch noch einen animalischen Einfluss aus längst verflossenen Zeiten beibehalten haben.

Tag 3 Abschied von der Gastfamilie

An diesem Tag frühstücken Sie zum letzten Mal mit Ihrer Gastfamilie, danach ist es wieder Zeit für Ihre Weiterreise. Manchmal fällt es recht schwer weg zu kommen, weil das halbe Dorf Abschied nehmen will. Es gehört zu den Traditionen, Bänder um das Handgelenk zu binden und gute Wünsche auszusprechen. Danach können Sie also wieder sicher auf die Reise gehen, mit einem Arm voller Bänder...

Ein toller Anschluss an Ihre Reise ist jetzt die Khao Yai Dschungel Spur, wo Sie im ältesten Nationalpark von Thailand auf die Suche nach dem Wildlife gehen können. Nehmen Sie ansonsten von Sida den Bus zurück nach Bangkok und reisen z.B. in den Osten nach Kambodscha.
Wer nicht nach Kambodscha reist, aber die Khmer Tempel interessant findet, kann Phanom Rung besuchen, das auf einem Vulkan gebaut ist. Jim bringt Sie dann nicht nach Sida, sondern fährt weiter nach Korat, wo Sie Ihr Gepäck bei Ihrem Hotel abgeben. Dann reisen Sie zusammen weiter zur Ruine. Am Ende des Tages setzt Sie Jim wieder in Korat ab.

Ihr Homestay


Sie übernachten bei Jim, Lamai und ihrer kleinen Tochter Lizzy. Lamai ist eine Thai und ist in Kopet aufgewachsen. Ihre Familie wohnt dort und kommt häufig zu Besuch. Jim kommt urspünglich aus Wales, dadurch wird in der Familie Englisch gesprochen. Er wohnt mittlerweile mehr als 9 Jahre dort und mag es, starke Geschichten zu erzählen.

Es gibt drei geräumige und gemütliche Gästezimmer, jedes mit einem 2-Personen-Bett, Ventilator und Mückennetz. Das Badezimmer mit westlicher Toilette und Dusche wird geteilt. Es gibt eine Veranda mit Schaukelstühlen und rundum dem Haus liegt ein großer Garten mit Hängematten und Sitzplätzen. Sie essen zusammen mit der Familie und die Mahlzeiten sind sehr lecker. Wenn Sie mögen, können Sie beim Kochen mithelfen. Die Familie selbst wohnt in einem anderen Teil des Hauses.

Jim empfiehlt, kein Geld zu geben oder Geschenke mitzubringen. Wenn Sie der lokalen Bevölkerung helfen wollen: im Dorf werden sehr schöne Seidenartikel mit einer guten Qualität hergestellt. Wollen Sie ein seidenes Souvenir kaufen, beachten Sie, dass es häufig kein Wechselgeld gibt. Auch die Getränke während Ihres Homestays müssen Sie noch abrechnen. Es gibt keine Bank oder Geldautomaten, selbst keinen Laden oder Restaurant in dem Sie wechseln können. Neben dem Kulturbeutel und Kleidung ist es daher praktisch, Kleingeld dabei zu haben.

Was Sie machen oder im Dorf sehen, wird auf die örtliche Situation abgestimmt und hängt von der Jahreszeit und dem Wetter ab. Der Schulbesuch kann nur an Schultagen stattfinden: montags bis freitags. Die Schule ist von März bis Mai geschlossen, im Oktober gibt es ein paar örtliche freie Tage.  

Fotos Ihres Homestays (zum Vergrößern bitte anklicken)

Unterkunft während des Homestays
Unterkunft während des Homestays
Ihr Zimmer im thailändischen Stil
Ihr Zimmer im thailändischen Stil

Spielen mit den Kindern des Dorfes
Spielen mit den Kindern des Dorfes
Klicken Sie hier für das Anfrageformular oder
gehen Sie zurück zu der Übersicht der Bausteine in Bangkok und Umgebung